{"id":2694,"date":"2022-08-01T12:29:46","date_gmt":"2022-08-01T10:29:46","guid":{"rendered":"https:\/\/natur.biebertaler-bilderbogen.de\/?p=2694"},"modified":"2022-08-01T12:29:46","modified_gmt":"2022-08-01T10:29:46","slug":"foerderung-der-artenvielfalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/natur.bibibo.info\/?p=2694","title":{"rendered":"F\u00f6rderung der Artenvielfalt"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein Gastbeitrag von Ernst D\u00f6pfer<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/natur.biebertaler-bilderbogen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_03552455-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2699\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-accent-background-color has-background\">In diesem naturnahen Garten l\u00e4sst sich folgendes finden &#8230; und so manches nachahmen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorwiegend heimische Str\u00e4ucher, Laubb\u00e4ume, Bl\u00fchpflanzen (Staudenbeete, mehrj\u00e4hrig), Rank- und Kletterpflanzen&nbsp; &#8211; Efeu, Kletterhortensie, Kletterrosen.<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Verschiedene Haselnuss, Mispel (Hornissen an den Bl\u00fcten), Berg-, Spitz-, Feld- Ahorn. Eiche, Hainbuche auch Hainbuchenhecke etwa 20 m lang, Eberesche (Vogelbeerbaum), M\u00e4hrische Eberesche (leckere Fr\u00fcchte) im Vorgarten.<br>&nbsp;Elsbeere, Rosskastanie.&nbsp; Vorwiegend vor 25 \u2013 30 Jahren angepflanzt und daher entsprechend hoch.<br><br><strong>Obstb\u00e4ume<\/strong>:&nbsp; 2 Apfel-Hochstamm, S\u00fc\u00dfkirsche, Quitte.<br><br><strong>Beerenstr\u00e4ucher<\/strong>:&nbsp; Stachel-, Johannisbeeren (rot, wei\u00df, schwarz),<br>Jostabeeren, Brombeeren.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Totholz- oder Laubhaufen<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Laubhaufen im Herbst, zusammengehalten durch Baustahlmatten \u2013 \u00dcberwinterungsstellen f\u00fcr Igel.<br>Totholz durch Schnittgut, auch Stammreste gef\u00e4llter B\u00e4ume (Bergahorn und Birke).<br>Hochinteressant \u2013 aus dem Totholz des Hainbuchenheckenr\u00fcckschnittes kommen seit einigen Jahren die Balkenschr\u00f6ter (geh\u00f6rt zur Familie der Hirschk\u00e4fer).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Wasserstelle <\/strong>in Form von Tr\u00e4nke<br>3 Tr\u00e4nken in verschiedenen H\u00f6hen vom Boden<br><\/li><li><strong>Sumpfbeet <\/strong>h\u00e4ngt direkt am Gartenteich. Am Ufer ein Steinhaufen. Dort die seltene Trompetenflechte und weitere Moose und Flechten.<br><\/li><li><strong>Gartenteich <\/strong>(F\u00f6rderung von Amphibien, Libellen und wasserbewohnenden Insektenarten)<br>Ein Gartenteich mit etwa 6 qm Oberfl\u00e4che direkt neben der Terrasse. Keine Fische, daher nur die Lebewesen die vor 30 Jahren bis heute hier eingewandert sind.&nbsp; Z.B, Gelbrandk\u00e4fer, Taumelk\u00e4fer, R\u00fcckenschwimmer u.v.a.m.&nbsp; Teich- und Bergmolche, viele verschiedene Libellenlarven, K\u00f6cherfliege, Wasserl\u00e4ufer, div. Spinnenarten am Ufer \u2026\u2026.<br>z.Zeit hunderte Quappen der Erdkr\u00f6te.<br>Fast alles auch in einem 1 qm gro\u00dfen Miniteich auf einer anderen Gel\u00e4ndeebene.<br><\/li><li>Bestehende <strong>Blumenwiese<\/strong>, die vom Rasenm\u00e4hen ausgenommen ist (z. Bsp. bl\u00fchende Gr\u00e4ser, Wiesenschaumkraut, L\u00f6wenzahn, Wegerich, Habichtskr\u00e4uter, Hahnenfu\u00df, G\u00e4nsebl\u00fcmchen, Schl\u00fcsselblumen, etc.)<br>Ja, fast alles.<br>Waldmeister und B\u00e4rlauch bl\u00fchen auch \u2013 im Fr\u00fchjahr. Beide haben jetzt etwa 4 qm Fl\u00e4che eingenommen.<br><br>Eingewandert (!?!) ist auch eine Tollkirsche mit sch\u00f6ner Bl\u00fcte im Fr\u00fchjahr und ebenso interessanter Frucht im Herbst.<br>Ebenso der Zwiebelzahnwurz der sich pr\u00e4chtig vermehrt.<br><\/li><li>Vorhandensein von <strong>Bl\u00fchfl\u00e4chen <\/strong>(mehrj\u00e4hrige Bl\u00fchmischungen heimischer Arten)<br>In 2020 angelegt.<br><\/li><li><strong>Trockensteinmauern oder Steinhaufen<\/strong> in Kombination mit sandigen, grabbaren Bodenstellen f\u00fcr Reptilien<br>Trockensteinmauern als St\u00fctzmauern angelegt. Hohlr\u00e4ume zwischen und hinter den Steinen.&nbsp; Zauneidechsen jedes Jahr. Feuersalamander leider seit 2 Jahren nicht mehr. Trockenmauern und ein Steinhaufen in unmittelbarer N\u00e4he zum Gartenteich.<br><\/li><li><strong>Wilde Ecken <\/strong>mit Brennnesselbest\u00e4nden oder anderen Wildpflanzenarten (z. Bsp. Gundermann, Ehrenpreis, Knoblauchrauke, Rainfarn, Malve, Wegwarte, Klette, Diestel, Kamille, Storchschnabel, Wicke, Winde) f\u00fcr Schmetterlingsarten<br>gibt es an verschiedenen Stellen. Auch Sal-Weide, angepflanzt f\u00fcr Schillerfalter hier selten aber schon gesehen.<br><\/li><li><strong>Insektennisthilfen <\/strong>(\u201eInsektenhotels\u201c), Ohrwurmverstecke gibt es in Blument\u00f6pfen, ausgestopft mit Holzwolle, auch in Rosenkugeln.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Nistm\u00f6glichkeiten <\/strong>entweder in Hecken, Rankpflanzen und B\u00e4umen oder in Form von Kunstnestern<br>7 Kunstnester (5 H\u00f6hle und 2 Halbh\u00f6hle)<br><\/li><li><strong>Fruchttragende Geh\u00f6lze<\/strong> als Futterquelle f\u00fcr Vogelarten<br>Eberesche, Mispel, Kirsche<br><\/li><li><strong>Nussstr\u00e4ucher oder- b\u00e4ume<\/strong> als Nahrungsquelle f\u00fcr Nagetiere<br>Haselnussstr\u00e4ucher<br><\/li><li><strong>Quartiere f\u00fcr Flederm\u00e4use<\/strong> (durch alte Geb\u00e4udesubstanz oder Kunstquartiere)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Flederm\u00e4use (Zwergfledermaus) gibt es nachts \u00fcber dem Garten und \u00fcber dem Gartenteich. Neuerdings auch tags\u00fcber.<br>Kunstquartiere gibt es noch nicht.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"has-small-font-size wp-block-list\"><li><strong>gepflasterte Fl\u00e4chen<\/strong> mit weiten Fugenabst\u00e4nden<br><\/li><li><strong>\u00dcberwinterungshilfen <\/strong>f\u00fcr (Igel oder Amphibien)<br>Igel \u00fcberwintern unter dem Gartenhaus und unter dem Brennholzschuppen (auch schon \u201aKinderstube\u2018 gewesen).<br>Blindschleichen \u00fcberwintern im mit Laub gef\u00fcllten Thermo-Komposter.<br><\/li><li><strong>Wenige bis keine Wanderhindernisse<\/strong> in Form von Gartenz\u00e4unen (Bodenabstand u. \u00e4. beachtet)<br>Holzzaun wie vor 30 Jahren im Bebauungsplan gefordert. Inzwischen marode.<br>Igel kommen nachts durch den Zaun, auch Steinmarder, Mauswiesel. Hermelin k\u00fcrzlich hier am Gartenteich gesehen und leider auch Waschb\u00e4ren &#8211; wie eine Wildkamera zeigte.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><strong>Foto: Ernst D\u00f6pfer<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gastbeitrag von Ernst D\u00f6pfer In diesem naturnahen Garten l\u00e4sst sich folgendes finden &#8230; und so manches nachahmen: Vorwiegend heimische Str\u00e4ucher, Laubb\u00e4ume, Bl\u00fchpflanzen (Staudenbeete, mehrj\u00e4hrig), Rank- und Kletterpflanzen&nbsp; &#8211; Efeu, Kletterhortensie, Kletterrosen. Verschiedene Haselnuss, Mispel (Hornissen an den Bl\u00fcten), Berg-, Spitz-, Feld- Ahorn. 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