
Der August ist auch in normalen Jahren heiß und trocken. Er hat aber, wie die Graphik von 2017 zeigt, normalerweise auch Tage, an denen Regen fällt.

Es ist eigentlich sinnvoll, abgesägte Äste liegen zu lassen, da sie den Waldboden schützen. Ob das dieses Jahr auch gilt? Da Eiche einen recht guten Brennwert hat, fragen Sie doch mal nach bei Hessen-Forst, denn offiziell hieß es in diesem Jahr oft, es ist kein Brennholz da.
Brennholz direkt am Waldweg
Auf der Internetseite von HessenForst (www.hessen-forst.de) muss dazu in der Rubrik Angebote unter Marktplatz das Stichwort Brennholz ausgewählt werden. Ein kurzes Video zeigt hier die Abwicklung nochmals Schritt für Schritt.
Über das Brennholzportal kann dann an den Waldweg gerücktes und gepoltertes Rundholz bezogen werden. Unterschieden wird dabei zwischen vorrätigen Lagermengen, die sofort gekauft werden können und noch nicht eingeschlagenem Brennholz, das vorbestellt werden muss (diese Möglichkeit ist erst ab ca. September freigeschaltet).
Unbearbeitetes Kronenholz (auch bekannt als Schlagabraum) wird nur noch in geringen Mengen unmittelbar an Wegen abgegeben. Nachfragen dazu sind an die zuständige Revierleitung zu richten.
www.hessen-forst.de/post/tag/brennholz


Jahresringe sehr gut zählen.
Wurden hier schon Fakten geschaffen für einen noch nicht im Gemeindeparlament beschlossenen Kunstrasenplatz? Es ist anzunehmen, dass die frei gewordene Fläche mal als Parkplatz dienen oder zumindest die Blätterlast und damit den Pflegeaufwand reduzieren soll.


Die Eiche zeigt schon als Jungpflanze, dass sie ein Lichtbaum ist. Buchen mögen in den ersten (etwa 20) Lebensjahren lieber den Schatten. Man sieht es im Foto: die Sämlinge sind kaum erkennbar, dahinter die älteren Pflanzen. Sie hatten bis vor kurzem Schatten. Später bedrängt die Buche auch die Eichen und verdrängt viele Pflanzen, die unter ihr wachsen wollten.




Bei unserem Besuch dort entdeckten wir, dass sich eine Kindergruppe hier offenbar einen Sitzplatz geschaffen hat.
Es ist ja heutzutage selten genug, dass freies, kreatives Spiel nach selbst geschaffenen Regeln stattfindet – im Gegensatz zu vorgeformten Spielen in Vereinen oder an den Medien, wo die Regeln von außen vorgegeben sind.


Ein guter Druide hätte den Wald nicht so hinterlassen wie auf dem Plakat zu sehen ist. Auch wenn der Name Druidentrail toll klingt: Die als Priester, Philosophen, Rechtsgelehrte und Heilkunde tätigen Druiden sind sicherlich sorgsamer mit der Natur umgegangen als Müll-Wegwerfer und Bergab-Raser.
Der Blick auf den Waldrand mit seinem immer noch kräftigen Grün verspricht Erfrischung, sobald man in den Schatten der Bäume eintaucht. Genießen Sie Ihren Spaziergang!

Fotos Eveline Renell 10.8.22